Einführung

Die Realschule plus am PAMINA-Schulzentrum in Herxheim ist ein Schulstandort mit mehr als eintausend Schülerinnen und Schülern und einem fast 80-köpfigen Kollegium. Die derzeitige Berufsorientierung setzt sich aus bewährten Maßnahmen und neuen Ansätzen zusammen.

Unterrichtliche Angebote

Die BO-Angebote der Realschule plus am PAMINA-Schulzentrum richten sich an die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 bis einschließlich 10. Das Kernelement der Unterrichtskonzeption ist ein prozesshaft angelegtes Entscheidungsmodell, bei dem die Schülerinnen und Schüler in einem unterrichtlich geleiteten Ausschlussverfahren vom vagen Begriff „Traumberuf“ zum konkret auf die Fähigkeiten und Interessen abgestimmten Berufsfeld gelangen. Um dieses Aufgabenfeld erfolgreich abzuschließen, bedarf es zwei wesentlicher Voraussetzungen: eine intensive Begleitung und Beratung durch die Lehrkräfte einerseits und das doppelte Vertrauen der Lernenden in die eigene Begabung und die Beratungskompetenz der Lehrkräfte andererseits.

In zahlreichen Unterrichtssituationen insbesondere in den Fächern des Wahlpflichtbereiches, aber auch in Deutsch und Sozialkunde lernen die Schülerinnen und Schüler, sich die für die Berufswahl notwendigen Informationen in zunehmendem Maße selbstständig zu beschaffen und auszuwerten. Wichtige Bausteine sind die Förderung von Schüleraktivität und Lernbereitschaft im Unterrichtsalltag und der sichere Umgang mit den angebotenen Hilfestellungen. Letztlich entscheidet die konsequente Realisierung des früh installierten Entscheidungsmodells über den erfolgreichen Verlauf des Übergangs Schule-Beruf.

Angebote zum Praxislernen

Die Realschule plus im PAMINA-Schulzentrum ermöglicht den Schülerinnen und Schülern vielfältige Realbegegnungen mit der Berufswelt und dem Arbeitsleben. Schwerpunkte sowohl im zeitlichen Umfang wie auch in der schulischen Betreuung bilden die Praktika. In den einzelnen Klassenstufen werden verschiedene Praktika angeboten. Der aktuelle BO-Netzplan befindet sich im ständigen Optimierungsprozess. So wurden in den letzten Jahren, gerade im Berufsreifezweig, neue Praktika platziert. Wichtigste Zielstellung ist es, die Schülerinnen und Schüler früher und länger in die BO einzubinden.

Neben den Praktika ergänzen verschiedene Maßnahmen die Angebote zum Praxislernen. Sie werden teilweise schulartübergreifend und meist am Stück durchgeführt. Dies schafft bei den Beteiligten inhaltlichen Konsens für den weiteren BO-Verlauf und garantiert eine komprimierte Informationsübermittlung. Gleichzeitig können so Informationsdefizite ausgeglichen werden, die beispielsweise durch schulische Fehlzeiten oder weniger erfolgreiche Praktika entstanden sind. Die begleitenden Maßnahmen lassen sich in drei Bereiche gliedern: Betriebserkundungen, BO-Tage und Trainingsspiralen u.a. auch in Methodentrainings.

Vernetzung mit dem schulischen Umfeld

BO ohne Kooperation ist undenkbar, weil der Übergang Schule-Beruf von zahlreichen Einrichtungen gestaltet wird. Die Realschule plus am PAMINA-Schulzentrum verfügt bereits über ein breites Portfolio an Kooperationspartnern. Sie kommen aus dem Bildungssektor, begleiten als gemeinnützige Institutionen Schülerinnen und Schüler am Übergang Schule-Beruf oder sind Betriebe mit regionalem oder lokalem Bezug und ausgezeichneten Referenzen im Bereich berufliche Ausbildung.

Gleichzeitig zeigt auch die Berufsorientierung des PAMINA-Schulzentrums noch Optimierungsbedarf. Die veränderten Anforderungen seitens der Arbeitswelt und veränderte Ansprüche und Ziele seitens der Schülerschaft machen eine ständige Erweiterung, Anpassung und Neuausrichtung der BO-Angebote notwendig.

Im die folgende genauere Beschreibung der einzelnen Maßnahmen erscheinen hier noch unvollständig und werden im Zuge der Weiterentwicklung fortgeschrieben.