Am 28.01.2026 erlebte die R9a Kunstunterricht einmal ganz anders: außerhalb des Klassenzimmers und mitten in der beeindruckenden Ausstellung „House of Banksy“ in Mannheim. Der Besuch stellte eine besondere und nicht selbstverständliche Gelegenheit dar, sich intensiv mit zeitgenössischer Kunst auseinander-zusetzen.
Die Ausstellung ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine visuelle und inhaltliche Annäherung an Banksys Werke und Installationen. Kunst wurde dabei im übertragenen Sinne „greifbar“ – die Werke in Originalgröße zu sehen und direkt im Ausstellungsraum zu arbeiten, machte die zuvor erarbeitete Theorie lebendig und nachhaltig erfahrbar.



Banksy im Kunstunterricht
Banksy und die Kunstrichtung Street Art sind zentrale Inhalte des aktuellen Kunstunterrichts der Klasse. Derzeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler an zwei Projekten, die sich mit Banksys Arbeitsweise und der Stencil-Technik befassen.
Kunst trifft Gesellschaftskritik
Während des Ausstellungsbesuchs setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den gesellschaftskritischen und politischen Botschaften der Werke aus-einander. Banksys Kunst thematisiert soziale Ungerechtigkeiten, stärkt bewusst benachteiligte Gruppen und fordert zum Nachdenken über Verantwortung, Macht und Menschlichkeit auf. Das geheimnisvolle Auftreten des Künstlers ist dabei keine Inszenierung, sondern notwendig, da Graffiti rechtlich häufig noch immer als Vandalismus gilt.
Zur Ausstellung „House of Banksy“
▪️ über 150 Werke
▪️ derzeit umfangreichste Banksy-Werkschau Europas
▪️ Graffitis, Skulpturen, Fotografien, Videoinstallationen und Drucke
▪️ realistisch rekonstruierte Originalsettings wie Backsteinmauern, zerstörte Häuser aus der Ukraine oder die Mauer in der Westbank
Durch das außergewöhnliche Setting wurde für die R9a aus Theorie gelebte Kunst – ein eindrucksvoller und unvergesslicher Kunstunterricht.