Kursfahrt Prag:
Mit dem Flixbus und reichlich Fahrtzeit besuchten wir Prag.
Dabei konnten wir vielfältige Seiten dieser Stadt entdecken. Eine vierstündige Stadtführung mit dem Schwerpunkt Prager Burg brachte uns das historische Prag näher. Zudem besuchten wir die Karlsbrücke und unternahmen eine kleine Moldauschifffahrt. Am Abend wurden wir im Schwarzlichttheater unterhalten (und auch Protagonisten der Vorführung). Weiterhin wurde uns mittels einer Führung Franz Kafka und sein Leben in Prag im dazugehörigen Museum näher gebracht. Lustige Bilder und Impressionen erlebten wir im Museum der fantastischen Illusionen. Daneben blieb auch noch Zeit für eigene Entdeckungen und Erlebnisse (z.b. in der Altstadt, beim Einkaufen, im Banksy-Museum usw.)
Es war erlebnisreich…
Studienfahrt nach Amsterdam 2026
24 Menschen machten sich am 18. Mai auf, die niederländische Hauptstadt künstlerisch, geschichtlich und kulturell zu erkunden. Die Auswahl an Kunstmuseen in Amsterdam ist sehr groß, sodass wir uns auf das Rijksmuseum – das niederländische Nationalmuseum – in dem unter anderem die weltberühmte Nachtwache von Rembrandt und Werke von Jan Vermeer und Vincent van Gogh ausgestellt sind, sowie einen Graffiti-Workshop im STRAAT-Museum für Graffiti und Street Art fokussierten.
Geschichte begegnet einem in Amsterdam ständig, sei es z.B. durch die mitunter über 500 Jahre alten Häuser an den Grachten oder die Oude Kerk (Alte Kirche) im Stadtzentrum. Wir nahmen das jüdische Erbe Amsterdams in Form der Portugiesischen Synagoge, des Holocaust-Memorials und dem Anne-Frank-Huis genauer in den Blick, sowie im Schifffahrtsmuseum die reiche Geschichte der Niederlande als Seefahrer- und Kolonialnation.
Einen ganz besonderen Blick auf die Amsterdamer Kultur bekamen wir beispielsweise im „Amsterdam Dungeon“, dem Albert-Cuyp-Straßenmarkt oder aber in Form einer Tretboottour auf den Grachten.
Alles in allem eine Fahrt, aus der die Teilnehmenden sicherlich mit bleibenden Erinnerungen und einem persönlichen Mehrwert wieder nach Hause kamen.
Studienfahrt der MSS 12 nach Barcelona (Mai 2026)
1.160 Kilometer sind es von Herxheim in die Provinz Barcelona. Am Ende der Nachtfahrt konnten wir in Südfrankreich, kurz nach Sonnenaufgang, Croissants genießen, bevor wir die letzten 100 km bis zum Hotel antraten. Gerade das letzte Stück der Fahrt ist landschaftlich sehr beeindruckend, mit der zauberhaften Hügellandschaft der Provence, an der Küste entlang, mit den noch schneebedeckten Dreitausendern der Pyrenäen, die sich langsam nähern und die Einfahrt nach Spanien ankündigen.
Nach dem Bezug der Hotelzimmer erkundeten wir das Zentrum des Städtchens Malgrat de Mar, mit dem Mirador (Aussichtspunkt über der Stadt) als Ziel – jedoch zwangen uns heftige Regenfälle, den Rückweg anzutreten. Viele fanden schnell ein nettes Lokal zum Unterstellen mit leckerem Essen. Glücklicherweise sollte dies der einzige Regentag bleiben. Nach den Regenschauern probierten sich einige bereits erfolgreich im Feilschen mit den Händlern der vielen Souvenirläden der Strandpromenade.
Am nächsten Tag besichtigten wir in Barcelona bei strahlendem Sonnenschein. Nach dem Start an den Sportstätten um das neue Stadion (Camp Nou), besichtigten wir die Plaça Espanya (auch von der Aussichtsplattform des Centro Comercial Arenas de Barcelona), die Font Màgica und den Montjuïc, von dem aus wir den grandiosen Blick auf die Stadt genießen konnten. Zum Abschluss dieses ersten Tages erkundete die Reisegruppe die Altstadt (Barri Gòtic) um die Ramblas mit einer spannenden Stadtrallye.
An allen Tagen in Barcelona waren wir mindestens 10 Kilometer zu Fuß unterwegs. So konnten wir die Eindrücke, die uns das Leben in der Stadt und die neuen, verkehrsberuhigten, palmengesäumten Boulevards boten, am besten aufnehmen.
Tag zwei in Barcelona brachte uns eine einzigartige Sehenswürdigkeit nahe: die Sagrada Familia. Mit einer lehrreichen Führung durch die Werkstätten und den beeindruckenden, riesigen und lichtdurchfluteten Kirchenraum, stand das Highlight der Fahrt für einige fest. Kurz nach unserer Rückkehr nach Herxheim feierte die Stadt Barcelona übrigens die Fertigstellung des höchsten Turmes der Sagrada Familia, des 172,5 Meter hohen Torre de Jesucrist. Voller Eindrücke von Gaudís Meisterwerk ging es dann weiter, am Triumphbogen vorbei, auf den Passeig de Gràcia, einer der Prachtboulevards Barcelonas, zum Schlendern, Shoppen oder Tapas Essen.
Am Vormittag des dritten Tages wagten wir eine kleine Bergtour zu einem Aussichtspunkt hoch über Malgrat. Nur wenige hielten bei hohen Temperaturen und steilem Gelände bis zum Aussichtspunkt durch, aber der Blick auf die Costa Maresme belohnte die Tapferen. Am Nachmittag ging es dann wieder nach Barcelona, um eine weitere Attraktion zu besichtigen: den Parc Güell. Der Aufenthalt dort war ein besonderer Genuss, mit wunderbarem Blick über die Dächer von Barcelona bis hin zum blauen Mittelmeer. Wir nahmen die Abendstimmung im Park mit in das geschäftige Viertel Gràcia, wo, bei einem sehr vielfältigen Essensangebot, sich alle kulinarisch verwöhnen konnten.
Am Abreisetag, der immer schneller naht, als man möchte, konnten wir noch einmal nach Barcelona fahren und Museen je nach Geschmack besichtigen: das MACBA (Museu d’art contemporani), das Museu Picasso, oder das Museum der Illusionen, das aufgrund seiner wahren Größe aber eine Enttäuschung war. Der Einstieg in einen Zug, der uns weiter ins Landesinnere gebracht hätte, wäre beinahe Auslöser für einen längeren Barcelona-Aufenthalt geworden. Dennoch traten wir gegen Abend die Nachtfahrt nach Herxheim an, nach der glückliche Eltern und Geschwister die 30 Studienreisenden in die Arme schließen konnten.
Stefan Müller