Am vergangenen Montag und Dienstag machten sich Schülerinnen und Schüler der Realschule plus und der gemeinsamen Ori­entierungsstufe auf zum hiesigen Chawwerusch Theater, um dort das selbst entwickelte Stück “Lauf Rad, lauf! - Wie eine kleine Idee die Welt veränderte“ an­zuschauen.

Gespannt erwarteten die Schüler den Beginn der Aufführung, war es doch für viele auch der erste Theaterbe­such. Umso schöner war zu beobachten, wie sich die Schüler auf die Reise in und durch die Vergangenheit einließen und die einzelnen Gegebenheiten, die zur Entstehung des ersten Laufrades geführt haben, erfuhren. Es ging in dem Stück aber nicht nur um das Erfinden rund um Karls Drais, sondern um Vieles mehr, so z.B.: die Auswirkung einer Naturkatastrophe auf die Gesellschaft; Klassenunterschiede; Mut haben, Neues zu entwickeln oder Niederla­gen wegzustecken bzw. diese als Ansporn zu nutzen.

Als die Schüler mitunter in das Stück eingebunden wurden und sie zudem live zusehen konnten wie Situationen und Geräusche mit einfachsten Mitteln simuliert werden, waren alle „mittendrin statt nur dabei“.

Im Anschluss an das Theaterstück hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Schauspielenden Fragen rund um das Theaterstück und um die Schauspielerei zu stellen.

Für viele Schülerinnen und Schüler war dies zwar der erste Theaterbesuch, aber aufgrund der gelungenen Aufführung bestimmt auch nicht der letzte. Unser Dank geht daher an die Schauspieler*innen Miriam Grimm, Thomas Kölsch, Stephan Wriecz und Theaterpädagogin Celina Hellmann, die uns an diesem Vormittag zeigten „wie eine kleine Idee die Welt veränderte“.

… und vielleicht steckt in dem ein oder anderen auch ein Tüftler, Entdecker oder Erfinder und wir müssen nicht erst bis zur nächsten Naturkatastrophe auf neue Innovationen warten.

 

Erik Schäfer – 11 Buchstaben, die für Courage und Engagement, für Passion und eine Mis­sion stehen: Humanitäre Hilfe leisten mit „H.O.P.E. e.V.“

Die SV des PAMINA Schulzentrums sowie unsere Verbindungslehrer Yvonne Gander und Marco Scherrer konnten „H.O.P.E. e.V.“ bereits in diesem Frühjahr eine kooperative Geldspende aus den Erlösen der Nikolaus- und Valentinsaktion sowie einem Spendenaufruf in Höhe von 1450€ überreichen und durften vergangene Woche tatkräftig mit anpacken, als an der IGS Landau ein LKW mit Sachspenden beladen wurde.

 

Wer und was genau hinter „H.O.P.E. e.V.“ steckt, das sollten auch die Schüler in Herx­heim erfahren. Die Realschullehrerinnen Esther Kurz und Yvonne Gander organisierten hierfür einen Infovormittag für die Klassenstufen 7-10, an dem Erik, Fenja und „U“ die Schüler der Realschule plus besuchten, um ihre Eindrücke und Erleb­nisse aus dem aktuellen Kriegs- und Krisengebiet zu teilen.

Nach einem kurzen Einblick in die Entstehung der Organisation, zeigten und erklärten die beiden nicht nur die Notwendigkeit ihrer Arbeit, sondern auch, wie die Hilfsgüter an den Einsatzort gelangen, welchen Gefahren sich das Team aussetzt, welche Erfahrungen sie sammeln konnten und wie man mit wenig Aufwand gemeinsam viel erreichen und Gutes tun bzw. die Organisation unterstützen kann.

Aber nicht nur das Wohl der Menschen, sondern auch das Wohl der Tiere liegt der ge­meinnützigen Organisation am Herzen - so hat Erik in „U“, einem ukrainischen Hunde­welpen, einen treuen Begleiter gefunden.

Seinen sicheren Arbeitsplatz und seine Wohnung gegen einen Sprinter und reine humanitäre Hilfe tauschen, Menschen und Tiere retten, neue Freundschaften schließen, dankbare Gesten erfahren, aber auch das Leid sehen und spüren, Bombeneinschläge in der Ferne, die zu Schwin­delgefühl führen - das sind die Anekdoten, die im Gedächtnis bleiben, die Menschen mo­tiviert weiter- oder mitzumachen.

So war es für die Klasse 6B und Frau Schuster-Gollon selbstverständlich, den Erlös von 245 € aus einem Verkauf von selbst hergestellten Buttons und Kühlschrankmagneten direkt an Erik, Fenja und „U“ zu übergeben, sodass „H.O.P.E. e.V.“ weiterhin Gutes tun kann.

 - weitere Impressionen folgen -

„Endlich schön, endlich mal was für uns!“ So lauten die Äußerungen von Schülerinnen beim Betreten des Vorraums der Mädchentoilette. „Alles weiß und schwarz und so schön sauber …“

… als käme es aus einem Skizzenbuch.

Dabei handelt sich keinesfalls um einfache Skizzen, sondern um eine Gestaltung im Stil des 2D-Cafes, das seit neuestem die Mädchentoilette im PAMINA Schulzentrum ziert. Dieses von Manga und Anime beeinflusste Innendesign sorgt weltweit für Aufsehen, da die Besucher in eine Zeichenwelt versetzt werden.

Ungemein angetan von den zeichnerischen Gestaltungen aus Seoul, Tokio und Peking entwarfen Schülerinnen und Schüler der Realschule plus im vergangenen Schuljahr in ihrem Wahlpflichtfach Kunst und Kommunikationsdesign (KDI) die Wandgestaltung im Unterricht von Frau Stefanie Braun. Nicht nur die Schulleitung war von der Idee und den Entwürfen der KDI-Klasse sofort angetan, sondern auch der Förderverein, der die Fertigstellung durch unsere engagierten und talentierten Schülerinnen der Kunst-AG, ebenfalls unter der Leitung von Frau Braun, in diesem Herbst mit einer finanziellen Unterstützung erst ermöglichte.

Seoul, Tokio und Peking machten es vor, St.Petersburg, Berlin und Herxheim folgten:

Herzlich willkommen

im monochromen Chic

in SCHWARZ-WEIß

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PAMINA-Schulzentrum
Südring 11
76863 Herxheim
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